Dienstag, 29. Oktober 2013

Kürbiskopf und Spicegirldouble


Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich auch mal wieder. Weiter geht es, wo es geendet hat. Letzten Mittwochmorgen fand das besagte Pumpkin-Carving-Clustermeeting statt. Wir waren bei Marie, der Counselorin des anderen Clusters, mit dem wir alles zusammen machen Zuhause. Jeder hat sich einen Kürbis und wenn man hatte ein paar Sachen zum schnitzen mitgebracht. Wir wurden auch gut versorgt, es gab Äpfel mit Karamelldip, Kürbiskuchen und Minidonuts zu knabbern und heißen Apfelpunsch zum wärmen. Ich habe ein paar neue Au Pairs kennen gelernt, was wirklich schön war! Pumpkun Carving macht sooo viel Spaß! Man kann richtig ausgiebig im Glibbermatsch rumsabschen und vollsauen und sich beim schnitzen kreativ ausleben, wenn man denn will. Sollte ich jedes Jahr machen. Donnerstag war ich im Fitnessstudio und musste arbeiten und Freitagabend habe ich mich mit Kathryn aus Nordengland beim Italiener zum Dinner getroffen. Für mich gab es Cranberry-Walnuss-Salat mit Zitronenvinaigrette, der total lecker war. 





Samstagmorgen musste ich arbeiten, den restlichen Tag habe ich mit Louisa verbracht. Wir waren zum ersten Mal hier in Greenwich am Wasser und danach einen Kaffee trinken im Table Communale. Schnell noch eine Tüte Nachos gekauft und dann ging es zu mir zum Fertigmachen. Unser Plan für den Abend war nämlich eine Halloween-Houseparty in Fairfield! Also rein in die "Kostüme" und acht Schichten Make-up aufgelegt, los ging es als Hexe und Halloween doll. Auf dem Weg haben wir Ronja, eine super liebe Schwedin und zwei Mädels die eine Mitfahrgelegenheit brauchten eingesammelt. Das Haus der Party haben wir dann leider erstmal nicht gefunden. Es waren gefühlte Minus 3 Grad, wobei ich im Kleidchen ohne Jacke eher mäßig passend gekleidet war, aber nach einem kleinen Marsch, fanden wir das besagte Haus direkt vor unserem Auto. Hallelujah, war das sinnvoll. Das Haus war klein, weil es eine Studentenbude war, aber fein und vor allem voll, was aber echt gut war! Meine Nachos waren leider etwas fehl am Platz, es gab eher Flüssiges statt Festes, aber was soll's. Irgendwer hat sie wohl trotzdem gegessen :D Die Leute, besonders die Amis die da waren, waren super nett und lustig drauf, es hat richtig viel Spaß gemacht. Natürlich waren auch haufenweise Au Pairs da, aber auch da habe ich nette Bekanntschaften gemacht und da wir mit einer Schwedin unterwegs waren, haben wir auch den kompletten Abend über nur Englisch gesprochen. Um vier war ich dann im Bett, nur leider...

Ronja, Louisa und ich
...musste ich um halb acht auch schon wieder aufstehen. Aber das hatte ich mir selbst "eingebrockt", in NYC wartete nämlich Laura, meine süße Italienerin aus Philly auf mich. Wir sind zusammen zu Madame Tussaud's gegangen (nachdem ich eine Stunde später gekommen war, wegen dem komischen Zug). Den Eintrittspreis war es mit fast 40$ zwar nicht wert und das in Berlin hat mir auch ein wenig besser gefallen, aber gut war es trotzdem! Und allgemein war es einfach schön Laura wiederzusehen und mit ihr quatschen zu können. Zum nachmittags-lunch-dinner waren wir in Ellen's Stardust, wo ich am Anfang meiner Amerika-Zeit schon mit Jessi war. Ein paar Kellner vom letzten Mal waren sogar noch da, aber größtenteils hat sich die Belegschaft geändert. Ich hoffe für sie zum positiven, also dass sie es auf den Broadway geschafft haben. Sehr eindrucksvoll singen konnten diese Kellner aber auch wieder! Um 5pm musste Laura schon zurück zum Bus und ich habe mich auch auf den Heimweg zur Grand Central Station gemacht, am Zara und Forever 21 vorbei. Ich hoffe, ich kann Laura und die anderen noch einmal in Philly besuchen kommen und sonst natürlich in Italien :-)
Heute war es dann wieder nicht so spannend. Ich habe gearbeitet, die Kleine war ganz komisch drauf und furchtbar unkonzentriert, hat nicht gehört und nur Quatsch gemacht, sodass wir fast drei Stunden für ihre Hausaufgaben gebraucht haben. In meiner freuen Zeit habe ich zwei Stunden mit Tabea geskyped (♥ für dich) während ich vergebens auf meine Eltern und Mareike gewartet habe und war dann spontan mit Hannah einen Kaffee trinken. Sie ist greade am Wochenende angekommen und kommt auch aus dem rematch. Das verrückte ist, dass wir sogar die selbe Person kennen, sie war mit Josi auf den Orientation Days von Cultural Care, welche in Philly in meiner Nähe gewohnt hat, wir haben uns ein paar mal getroffen. Wie klein Amerika doch ist!







Mittwoch, 23. Oktober 2013

Lebkuchen macht das Leben schöner

Hallo ihr Lieben,

ich hatte eben einen ganz tollen abend. Es ist nichts Spannendes passiert, außer dass ich mich mit Paula bei Mecces getroffen habe auf ein Eis, aber es war einfach schön mit ihr zu quatschen. Irgendwie hat mich das Gespräch mit ihr aufgebaut, dass sie trotz ihrer nicht so grandiosen Familie hierbleiben möchte und allgemein was für ein ehrlicher und positiver Mensch sie ist. Danke Süße, es ist schön dich kennen zu lernen :-) Nur den Typen hinterm Schalter sollte man nicht mehr unter Leute lassen, da werde ich doch leicht gereizt :D
Die kids waren heute ziemlich lieb im Gegensatz zu gestern, dem Katastrophentag in jeder Hinsicht. Sogar meine Gasteltern haben mehr als die ganz nötigen Worte mit mir gewechselt, also alles in allem nicht ganz so deprimierend. Was mich außerdem noch aufmuntert...
...mein Paket ist endlich angekommen! Ich habe mich gestern abend soooo gefreut als ich es endlich aufmachen konnte und gleich eine kleine Packung Lebkuchen aufgemupfelt, während ich Weihnachtsmusik gehört habe. Nicht einmal die selbstgemachte Marmelade hat der Zoll entdeckt, so ist es nach einer dreiwöchigen Reise komplett heil und ungeöffnet angekommen. Damit hatte ich fast nicht gerechnet. Morgen wird dann erstmal schön Marmeladenbrot gegessen, heute bin ich da noch nicht zu gekommen. In meinen paar freien Stunden tagsüber war ich beim Kickboxen und danach in der Mall in Stamford, weil Louisa und ich noch ein paar Sachen für unsere Halloweenverkleidung brauchten (und auch leider immernoch brauchen). Bevor ich wieder heim gefahren bin, bin ich beim Shop Rite vorbei gedüst, hatte nämlich noch ein bisschen Zeit weil ich die Arbeit morgens extra im Akkordtempo erledigt hatte. Dieser Markt ist so riesig. Es ist unfassbar, dagegen ist sogar der deutsche Großmarkt ein Fliegenschiss und alles nur für den Privatgebrauch, also nicht mal Großmarktgrößen, sondern einfach nur Ami-Haushalstsgrößen. (Was natürlich den deutschen Großmarktgrößen entspricht, aber egal.) Und wisst ihr was ich dort gefunden haben? Na? Na? Hershey's Cinnamon Chips zum Backen! Wuppis ich komme! Nachdem ich schon alle anderen Märkte abgeklappert habe, hatte ich echt kaum noch Hoffnung, aber dort gibt es sie. Ich habe erstmal nur zwei Packungen gekauft, aber es folgt mehr.. schließlich gibt es sie nur in den USA.
Naja und was vor Montag passiert ist, seht ihr ja in meiner.. "Bilderreihe". Ich war mit Lisa in Port Chester bummeln, wo ich mir lebenswichtige Backsachen bei Michaels gekauft habe. So für Motivtorten, während ich hier ja in einer Küche ohne Schneebesen oder Sparschäler total gut aufgehoben bin. Und zusätzlich mit Paula und Lisa bei McDonald's zum reden und Apfeltasche essen. Freitag mit unserem neu gewonnen Freund vom Oktoberfest teuer Bowlen und in einer Art
Gruselkabinett im Maisfeld. Nur ohne Kabinett und ohne Mais irgendwie und gegruselt haben wir uns auch nicht wirklich, aber unterhaltsam und lohnenswert war es allemal! Wenn einem dann noch der Eintritt spendiert wird, beklagt man sich nicht. Und sonst Stress, Arbeit, Fitnessstudio, Starbucks, Rachenentzündung, Beschwerden der kids über das immer gleiche Essen, welches aber leider so auf dem unveränderbaren Plan steht, das Übliche halt.
Morgen ist als Clustermeeting Pumpkin Carving angesagt. Ein Carvingtool habe ich mir schon besorgt (in meinem "ohhhhh, das MUSST du haben"-Rausch bei Michael's), nur der Kürbis fehlt noch, aber der wird morgen früh bei Whole Foods gekauft, nachdem stop&shop und A&P fresh heute Nacht keine mehr hatten. Mal sehen wie es wird, ich freue mich ein paar neue Gesichter zu sehen.
Bis dahin, macht's gut :-)

Montag, 21. Oktober 2013

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.. oder so


Deutsches Essen auf dem "Oktoberfest"
die Trachten :D
 
wie war das mit deutschem Essen?
Bowling in White Plains

Shoppen bei Michael's

Blödeln bei Mecces mit Lisa und Paula

Sweeeeeet ♥






Sonntag, 13. Oktober 2013

Curry, Käse und Blumenkohl

Hallo ihr Lieben!

Mir ist eigentlich gar nicht nach schreiben, aber da der Blog auch irgendwie als mein Tagebuch fungiert und meine Erinnerungen an alle die schönen Dinge, die ich erlebt habe, festhalten soll, wird es mal wieder Zeit. Eben grade habe ich Lisa und Louisa verabschiedet, wir haben "Crazy, Stupid Love" bei mir geschaut und ein wenig bedauert, dass unsere Freunde jetzt aus sind und feiern, während wir an einem Samstagabend nur DVD schauen. Ich mag Julianne Moore wirklich gerne als Schauspielerin, ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie ist sie sympathisch. Und so schöne, rote Haare hätte ich auch gerne. Dabei haben wir Mikrowellen-Popcorn (natürlich gesalzen) und vegane cookies aus dem Whole Foods geknabbert. Dort hat mich heute nachmittag auch eine Frau Käsefrau angesprochen und irgendwie kamen wir dadrauf, dass es eine tolle Idee wäre, wenn ich mich auch in Läden stelle, um Käseproben an Leute zu verteilen. Ja, das wäre es! Wir haben also Emailadressen ausgetauscht, ich glaube trotzdem nicht, dass da etwas bei rauskommt. Aber man sollte niemals nie sagen. Obwohl ich Eis oder Backwaren verteilen aufregender fände, im Whole Foods gibt es immer so tolle, spannende Proben. Heute habe ich zum Beispiel Matcha-Tee-Eis probiert. Wo gibt es denn bitte so etwas in Deutschland?
Meine Gastfamilie ist gestern abend losgefahren zum mystic seaport, seitdem habe ich sturmfrei. Abends bin ich dann auch gleich nach Stamford gefahren und habe mich mich Nadine und Rabea getroffen. Erstere ist nämlich Freitagsmorgen erst mit dem Flieger angekommen, Rabea wohnt in meiner Nähe, wir waren alle zusammen auf den Orientation-days und schreiben immer. Verrückt Nadine zu sehen, aber so schön mit den beiden! Heute morgen habe ich mit Papa geskyped und bin dann zu Michelle gefahren. Sie ist am selben Tag wie ich hier in Greenwich angekommen, wurde allerdings heute aus ihrer Gastfamilie beschlossen, da sie beschlossen haben, dass sie doch kein Au Pair für ihre Kinder wollen. Sowas hätte man sich vielleicht vorher überlegen sollen, die Arme schläft diese Nacht schon in einem Hotel und war verständlicherweise total fertig. Wir waren mit Elena und einem Kumpel etwas essen und dann noch bei Starbucks zu reden. Danach wie gesagt zu Whole Foods, habe mir Currypulver etc. gekauft bis ich mich mit Louisa getroffen habe. Zusammen sind wir zur Bibliothek gegangen und haben die Zeit totgeschlagen bis der Inder aufmacht, bei dem Louisa unbedingt essen gehen wollte. Ich hatte keinen großen Hunger und habe mir nur Blumenkohl mit Reis bestellt, aber der war sooooo lecker! Ihr glaubt es nicht, ich hätte mich reinlegen können. Ich glaube fast, das war das beste, was ich hier seit langem oder sogar je gegessen habe. Und das, obwohl es indisch war und ich in den USA bin. Danach haben wir uns eben mit Lisa getroffen. eigentlich wollten wir ins Kino, aber wir haben dann doch beschlossen, dass wir das Geld lieber sparen sollten :D
Morgen geht es zu Elena's Geburtstags-Lunch nach Stamford und zum Oktoberfest nach White Plains. Morgens skype ich mit Mareike und Neele ♥ und hoffentlich schaffe ich es dazwischen noch schnell zum Fitnessstudio.
Letzten Dienstag hatte ich ein Gespräch mit meiner Counselorin Karen, was ich nicht so gut finde in meiner Familie und womit ich nicht zurecht komme. Sie war total hilfreich und lieb zu mir! Mittwoch hatten wir dann das Gespräch mit meinen Gasteltern. Irgendwie hat es nichts gebracht, ich habe trotzdem kein W-lan im Zimmer und bekomme kein Au Pair Handy wie alle anderen, aber immerhin steht Karen voll hinter mit und unterstützt mich bei allem. Gut zu wissen, dass jemand für einen da ist, statt in allem denjenigen zu unterstützen, der zahlt (nämlich die Familien).
Sonst habe ich gearbeitet, war Kaffee trinken und im Fitnessstudio, wie immer. Achja und am Freitag habe ich mit der Kleinen zusammen Haferflocken-Kekse gebacken. Da war ich dann ein kleiner Held;)

Gute Nacht, bis demnächst!



Elena, Louisa und ich im amerikanischen Diner "Lucky's"

indisches Essen in den "Mumbai Times"

Dienstag, 8. Oktober 2013

Eingewöhnen?

Huhu,

die letzte Woche war irgendwie komisch. Und noch komischer ist, dass schon wieder eine komplette Woche vergangen ist. Es war meine erste Arbeitswoche, mit den kids komme ich inzwischen ganz gut klar. Sie sind allerdings super unselbstständig und vor allem albern. Also ich meine es ist klar, dass Kinder rumhampeln und spielen wollen, aber grade der neunjährige kann keine zwei Minuten still sitzen, ohne sich zu benehmen wie ein 6-jähriger. Trotzdem können die zwei auch wirklich lieb sein und die meiste Zeit läuft es ganz gut.
Gestern war mein erstes Clustermeeting hier, der Walk über die Brooklyn Bridge. Auch wenn ich das schon einmal gemacht habe, war es wirklich schön und auch interessant, vor allem weil ich mit anderen Leuten da war. Hauptsächlich war ich mit Daniela, Louisa und Lisa unterwegs, wir sind danach noch in einem Park und bei Starbucks gewesen, durch Chinatown gelaufen bis zur deutschen Landbrot Bakery. Auf dem ewig langen Weg dahin natürlich noch in paar Geschäfte eingekehrt, wo ich mir statt Strumpfhose oder Sporttop nur einen Pulli gekauft habe. Die deutsche Bäckerei war dann zwar nicht ganz so super deutsch, aber ich habe Kartoffelsuppe mit deutschem Brot zum dinner gegessen und eine Apfelschorle getrunken. Eine richtige, leckere, naturtrübe Apfelschorle, ich habe mich so gefreut! Und das Brot war auch ganz lecker, für den Rückweg habe ich mir dann noch eine Brezel mitgenommen. Dass was die Amis als Brezeln verkaufen hat den Namen nämlich eigentlich nicht verdient, alles recht süß und knautschig.
Am Freitag/Samstag habe ich gearbeitet, mich mit Louisa und Elena zum Kaffee und bei Michael's getroffen, Michelle kennen gelernt, die am selben Tag wie ich in Greenwich angekommen ist und hatte ein Gespräch mit meiner hostfamily. Während der Woche hat mich eine ganz tolle Mexikanerin aus meiner Straße zum Lunch abgeholt und ich war wieder mit Louisa im Fitnessstudio, wo ich mich auch gleich angemeldet habe. Das waren so die letzten Tage, ein bisschen durcheinander, in Kurzform.
Heute habe ich fast meine gesamte Freizeit mit meinen Eltern und danach mit meiner Schwester skypend verbracht. Es war schön alle einmal zu sehen und hören, ich vermisse sie.
nebelig?


Brooklyn Bridge

Deutscher Fund in einem britischen Spezialitätenkiosk :D

Daniela und ich

Louisa und Lisa

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ausgezogen, Umgezogen und Eingezogen

Hallo ihr Lieben,

tut mir leid, dass ich schon seit eineinhalb Wochen nichts geschrieben habe. Jetzt ist schon Oktober! Vor 12 Wochen bin ich gekommen, das macht knapp drei Monate.
Den Koffer habe ich tatsächlich noch zubekommen, Sarah hat mich am morgen von meiner alten hostfamily abgeholt. Meine hostmum ist längs gelaufen und statt eines "hallo" an Sarah, meinte sie nur "ach, du wirst abgeholt?". Zum Abschied gab es einen Händedruck und ein "Ja dann.. tschüss." Herzliche Frau. Mein hostdad hat mich umarmt und mir alles gute gewünscht, ich glaube er hatte sogar ein paar Tränen in den Augen. Die Tage bei Sarah und dann bei Chrissy waren echt schön! Beide Familien sind soo lieb und herzlich, ich habe mich richtig wohl gefühlt. Natürlich habe ich mich noch zwei mal mit Sandra getroffen und auch mit Laura, meiner Lieblings-Italienerin, die grade aus dem Urlaub wiedergekommen war. Und mit meinen Mädels, aber das erübrigt sich ja fast, da ich bei zwei davon genächtigt habe ;) Danke nochmal dafür, das war echt super lieb!
Die Fahrt zur Familie war dann eher nicht so schön. Mit dem Taxi stand ich im Stau (der Fahrer war aber sehr nett), im Bahnhof hatte ich dann keine Ahnung was ich mit meinem ausgedruckten Wisch anfangen könnte und die Mitarbeiter waren auch null hilfreich und haben mich nur von einer Ecke in die andere gescheucht mit meinen zwei Koffern, Laptoptasche, Kameratasche, Handtasche und Geschenktüte, bis sich ein super netter Amtrack-Mitarbeiter meiner angenommen hat und mit meinen Koffern zu allen Stationen und fast bis zum Zug gekommen ist. Ohne ihn wäre ich nie angekommen. Der Zug ist dann irgendwie kurz hinter New York auf den Gleisen stehen geblieben, das Licht ging aus und der Motor ebenfalls. Da fühlt man sich richtig gut aufgehoben, wenn in seinem Abteil auch kaum einer mehr sitzt und es draußen ebenfalls dunkel ist. Egal, angekommen bin ich dann trotzdem.
Wohl fühle ich mich hier leider nicht, ich bin jetzt seit letzten Donnerstag da und habe den Geburtstag vom Jungen, die Geburtstagsfeier vom Mädchen und den Alltag kennen gelernt. Mal schauen wie sich das entwickelt..
Immerhin habe ich schon ein super nettes Au Pair kennen gelernt! Mit der war ich auch gestern abend im Kino und heute morgen im Fitnessstudio beim Kickboxen. Dort habe ich dann durch Zufall Daniela getroffen, die ich vom Vorbereitungstreffen in Hamburg kenne, die wohnt nämlich in Riverside (da wo auch das Fitnessstudio ist) und ist drei oder vier Wochen vor mir nach Amerika geflogen. Wir wollen uns auch einmal treffen :)

Bis bald ♥

  



Ein letzter Blick auf Philly