Mittwoch, 2. Juli 2014

One year ago...

... we started our adventure. Falls noch jemand an einem Fazit interessiert ist: Hier ist es!

In sechs Tagen ist der Abflug meiner Au Pair Truppe genau ein Jahr her. Es ist verrückt, sich vorzustellen, jetzt noch in den USA zu sein und noch verrückter, dass meine Mädels endlich zurück kommen. Alle posten Gefühle und Gedanken zum Abschied und besonders auch zum bevorstehenden Reisemonat, der viele hat durchhalten lassen. Ich bin gespannt auf all die Bilder der Städte und Orte, die ich (bisher) nicht besuchen konnte und freue mich unheimlich, dass die Au Pairs, die ich mit der Zeit wirklich zu meinen Freunden zählen kann, nach Hause kommen und wir uns wiedersehen können :-)
Ich weiß nicht, ob es irgendwer vermutet hätte - ich zumindest nicht! - aber ich habe meine Abreise zu keiner Zeit bereut. Jetzt, wo ich von traurigen Abschieden lese, denke ich mir nur: Das wäre dir nicht passiert, du hättest eine innerliche Privatparty gefeiert, endlich wieder ein Leben zu haben. Ich feiere jeden Morgen, dass ich in Deutschland aufwache und Dinge tun kann, die ich liebe mit Menschen, die ich liebe. Normalerweise vergisst man die schlechten Momente und denkt nur an das, was toll war. Bereut deswegen Entscheidungen, die in dem Moment nicht besser hätten sein können. Bei mir ist das komischerweise anders, wenn ich an meine Zeit in den USA denke, zieht sich mein Magen zusammen und obwohl ich an nichts spezielles denke, stellt sich sofort ein unbehagliches Gefühl ein, sogar den ein oder anderen Albtraum hatte ich. Und das nach sechs Monaten! Ich weiß nicht, ob da bei mir im Hirn etwas falsch gelaufen ist, aber es zeigt mir, dass es auch rückblickend eine grandiose Entscheidung war, da mir das Umfeld und die Menschen in den USA grade zum Ende hin nicht gut getan haben.

Abschließend kann ich also nur sagen, dass es nicht gegeben ist, es zu bereuen sein "Abenteuer" abgebrochen oder die "Chance vertan" zu haben. Wenn man das Gefühl hat, das Richtige zu tun, wird es richtig sein.
Ich hoffe die Au Pair-Organisationen prüfen die Familien besser und zukünftige Au Pairs hören in sich rein, ob sie auch mit Ignoranz zurecht kommen, denn damit muss man rechnen, das haben wir fast alle Au Pairs bestätigt.

Ganz viele Herzen und Küsse nun zum Abschied meines Blogs!

Eure Hannah

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